KGS goes Tel-Aviv

VERÖFFENTLICHT AM
19.09.2023
Autor
Ralf Stueber
Kategorie
Backstage
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Als Start-up-Manager der KIT-Gründerschmiede hatte ich diesen Sommer die Gelegenheit, mit der Delegation der Karlsruher PionierGarage an einer Start-up-Tour nach Israel teilzunehmen. Diese Reise war eine bereichernde Erfahrung voller inspirierender Begegnungen und ich möchte meine fünf wichtigsten Erkenntnisse mit euch teilen.

 

 

Die fünft Erkenntnisse von Ralf

1. Die Kraft der Gemeinschaft

Am ersten Tag unserer Start-up-Tour hatten wir das Privileg, die Hasoub Garage zu besuchen und Rabea Ziouds inspirierenden Vortrag zu hören. Rabea berichtete über die unglaubliche Reise von Hasoub, einem Netzwerk, das sich der Unterstützung arabischer Tech-Unternehmer verschrieben hat. Von bescheidenen Gemeinschaftstreffen bis hin zu einer treibenden Kraft in der israelischen Start-up-Szene zeigte Hasoub die Kraft der Gemeinschaft und der Zusammenarbeit beim Aufbau einer vielfältigeren und integrativeren „Start-up-Nation“.

 

2. Wachstum durch Vernetzung

Die Erfolgsgeschichte von Hasoub unterstrich die Bedeutung von Netzwerken. Sie nutzten die Unterstützung von Sponsoren und organisierten aktiv Veranstaltungen und Vorträge, um ein starkes Netzwerk aufzubauen. Dies bestätigte die Idee, dass erfolgreiches Unternehmertum oft davon abhängt, sinnvolle Verbindungen zu anderen im Ökosystem zu knüpfen.

 

3. Das israelische Start-up-Ökosystem

Unsere Tour bot auch spannende Einblicke in das israelische Start-up-Ökosystem. Andrea Frahm vom Helmholtz-Büro in Tel Aviv teilte mit uns unschätzbares Wissen über die starken Netzwerke des Ökosystems und die Rolle Tel Avivs als blühendes Zentrum für Unternehmertum. Es war aufschlussreich zu sehen, wie sich Tel Aviv als globales Zentrum für Innovation und den Export von High-Tech-Produkten positioniert hat.

4. Die Wirkung von Innovation

Unser Besuch bei Daika Woods führte uns in die Welt der innovativen Holzverbundwerkstoffe. Diese Erfahrung war für mich besonders faszinierend, da ich während meiner Zeit bei Fraunhofer einen ähnlichen Hintergrund hatte. Die Fortschritte und Anwendungsmöglichkeiten dieser Materialien zu sehen, hat mich in meinem Glauben an die transformative Kraft von Innovation bestärkt.

 

5. Strategische Positionierung

Der Abend in Tel-Aviv mit Nir Halperin, einem israelischen Serienentrepreneur, hinterließ bei mir eine spannende Erkenntnis: „Es reicht nicht, das beste Eis zu haben, es geht darum, es richtig zu positionieren und an den Kunden zu bringen.“ Diese Erkenntnis unterstrich die Bedeutung einer strategischen Positionierung und eines effektiven Markteintritts, die für den Erfolg von Start-ups entscheidend sind.

 

Resümee

Zusammenfassend war meine Start-up-Tour in Israel eine bereichernde Erfahrung, die mein Engagement für die Unterstützung von angehenden Unternehmerinnen und Unternehmern bestätigt hat. Die fünf Erkenntnisse – Community Building, Networking, Ecosystem Awareness, Impact of Innovation und Strategic Positioning – werden zweifellos meine Arbeit im KIT Inkubator beeinflussen und angehende Gründerinnen und Gründern auf ihrem Weg unterstützen. Ich freue mich darauf, diese Erkenntnisse mit unserer Entrepreneurgemeinschaft zu teilen und weitere Möglichkeiten für positive Veränderungen in der dynamischen Welt der Start-ups auszuloten. Unser 116. Gründergrillen am 28. September ist hierfür eine Gelegenheit. Auch freue ich mich am 29. September eine Delegation von Hasoub und Helmholtz Israel im TRIANGEL-Open Space im Namen der KIT-Gründerschmiedebegrüßen zu dürfen.

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