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KIT Innovators Homecoming 2026 – Merging Generations, Creating Future

VERÖFFENTLICHT AM
04.02.2026
Autor
Emma Schmitt
Kategorie
Event
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Mehr als 500 Teilnehmende folgten der Einladung der KIT-Gründerschmiede. Damit setzte das KIT Innovators Homecoming seine Erfolgsgeschichte fort.

 

Wenn Alumni zurückkommen – und etwas mitbringen

 

Das KIT Innovators Homecoming fühlt sich nicht wie eine klassische Konferenz an. Vielmehr liegt eine Klassentreffen-Atmosphäre in der Luft: ehemalige Studierende treffen auf frühere Kommilitoninnen, Professor*innen auf ehemalige Doktorand*innen, Gründer*innen auf Wegbegleiter*innen aus den frühen Tagen.

 

Viele Speaker der vergangenen Ausgabe waren dieses Jahr als Teilnehmende zurück – nicht auf der Bühne, sondern mitten im Publikum. Genau das macht den besonderen Charakter des Events aus: Austausch auf Augenhöhe, Gespräche ohne Barrieren und echte Nähe zwischen Bühne und Community.

 

Drei Unicorn-Founder, viele ehrliche Geschichten

 

Ein Highlight des Tages: drei Unicorn-Founder auf einer Bühne. Mit Tim Stracke (Chrono24), Andreas Blattmann (Black Forest Labs) und Stefan Ostwald (Parloa) standen Alumni auf der Bühne, die beeindruckende Erfolgsgeschichten geschrieben haben – und dennoch offen über Zweifel, Rückschläge und entscheidende Wendepunkte sprachen.

 

Was besonders auffiel: Die Offenheit endete nicht mit dem Applaus. Viele Speaker nahmen sich auch abseits der Bühne Zeit für Gespräche, Diskussionen und spontane Fragen. Genau diese Nähe machte das Homecoming so wertvoll – Inspiration zum Anfassen, nicht nur zum Zuhören.

 

Eröffnet wurde das Programm erneut von Thomas Neumann, der die Bedeutung des Alumni-Netzwerks und der Gründungsförderung am KIT eindrucksvoll auf den Punkt brachte. Es folgte eine hochkarätige Diskussion mit KIT-Präsident Jan S. Hesthaven, Stefan Quandt (AQTON SE) und Robert Schleinhege (Rement) über die Frage, wie Gründungen am KIT noch besser unterstützt werden können – insbesondere in den frühen Phasen.

 

Sehr persönlich wurde es, als Dr. Daniela Gerd tom Markotten (ehem. Deutsche Bahn) über ihren Weg zwischen Konzernen und Startups sprach und erklärte, warum gerade diese Wechsel ihren Blick auf Innovation geprägt haben. Eric Sax (KIT) zeigte anschließend, dass moderne Mobilität nur dann funktionieren kann, wenn Menschen, Daten und Disziplinen konsequent zusammengedacht werden.

 

Einen Blick in die Zukunft warfen Dr. Tim Gegg (Mätch VC) und Thomas Hirth (KIT) mit ersten Einblicken in den geplanten KIT Alumni Fonds. Im Gespräch mit Andreas Blattmann (Black Forest Labs) ging es um frühphasige Investments, Mut und das richtige Timing.

 

Besonders bewegend war die Keynote von Iris Schwenk (HQS Quantum Simulations), die offen über Herausforderungen in der Quantenwelt sprach. Gemeinsam mit Wolfgang Wernsdorfer (KIT, Qinu) wurde Innovation anschließend sogar live erlebbar – inklusive Demonstrator.

 

Warum ein Fußballstar plötzlich eine Rolle in der eigenen Unternehmensgeschichte spielt, erklärte Tim Stracke (Chrono24), bevor Stefan Ostwald (Parloa) zum Abschluss zeigte, wie ihn sein Weg bis zum Unicorn geführt hat – und wie entscheidend Unterstützer*innen entlang dieses Weges waren.

 

Durch den gesamten Tag führte Corinna Jahn mit Klarheit, Feingefühl und genau dem richtigen Gespür für die richtigen Fragen.

Forschung, Gründung und Präsidium – gemeinsam für Innovation

 

Das KIT Innovators Homecoming 2026 zeigte eindrucksvoll, wie stark das Zusammenspiel aus Forschung, Unternehmertum und institutioneller Unterstützung am KIT ist. Forschende und Professor*innen waren fest in das Programm und die Gespräche integriert, unterstützt durch das Präsidium des KIT.

 

Diese Verbindung ist essenziell: Alumni, die heute erfolgreiche Unternehmen führen, bringen Erfahrungen, Wissen und Ressourcen zurück. Gleichzeitig profitieren zukünftige Gründerinnen und Gründer von einem Ökosystem, das über Generationen hinweg wächst.

 

Innovation sichtbar machen: die Startup-Ausstellung

 

Ein weiterer zentraler Bestandteil des Homecomings war die Startup-Ausstellung mit über 20 Startups aus dem KIT-Umfeld. Hier wurde Innovationskraft greifbar – von DeepTech bis Software, von Forschungsausgründung bis Scale-up.

 

Besonders spannend: Eine geführte Tour für VIPs und Investoren, die gezielt den Austausch zwischen Startups und potenziellen Partnern förderte. Viele Gespräche begannen am Stand und setzten sich später bei Drinks oder in der Afterparty fort.

 

Austausch endet nicht beim Panel

 

Zwischen Foodtrucks, Drinks und Afterparty entstanden genau die Begegnungen, die ein Event nachhaltig machen. Ideen wurden diskutiert, Kontakte geknüpft und alte Verbindungen neu belebt. Das Homecoming bewies einmal mehr: Innovation entsteht nicht nur auf der Bühne, sondern vor allem in Gesprächen dazwischen.

 

Ein Event von Alumni – für Alumni

 

Organisiert wird das KIT Innovators Homecoming von der KIT-Gründerschmiede, das Event richtet sich gezielt an KIT-Alumni aus dem Startup- und Innovationsökosystem – und wächst mit jeder Ausgabe weiter.

 

Mit dem klaren Fokus auf Community, Offenheit und generationsübergreifenden Austausch ist das KIT Innovators Homecoming längst mehr als ein jährliches Treffen. Es ist ein lebendiger Beweis dafür, welches Potenzial entsteht, wenn Alumni nicht nur zurückblicken, sondern gemeinsam nach vorne.

 

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