IP Management im Fokus

VERÖFFENTLICHT AM
17.05.2024
Autor
Anna Moosmueller
Kategorie
Event
Zur Übersicht

Bei dem virtuellen Roundtable sprachen wir mit IP-Spezialisten aus Ghana, Südafrika, Kenia und Deutschland über Möglichkeiten, Erfahrungen, Strategien und Best Practices.

 

Die Veranstaltung machte deutlich, dass trotz unterschiedlicher Kontexte in Deutschland und Subsahara-Afrika die strategischen und operativen Aufgaben im IP-Management ähnlich sind und hier wie dort ganzheitliches Denken und integriertes Management erfordern.

 

Dr. Ludwig Witter, Leiter der Abteilung IP-Management (IPM) am KIT, stellte die IP-Policy am KIT vor, indem er den Wissenstransferprozess aufsplitterte – von der technologischen Innovation bis zur Kommerzialisierung – und die Aufgaben seiner Abteilung beschrieb: Schutzrechte identifizieren und schützen, Lizenzen mit der Industrie aushandeln, aber auch Guidelines und Unterstützung anbieten.

 

Eine ähnliche Einrichtung stellte Ayanda Noma vor, Direktor des DITTC (Directorate Innovation, Technology Transfer and Commercialisation) an der University of South Africa, das die Aufgabe hat, innovative Ideen bis zum marktfähigen Produkt zu begleiten. Dazu werden Inkubationsprogramme, Schulungen für Forschende, aber auch speziell ausgerichtete Projekte wie Accelerator-Programme für Frauen im Green-Tech Bereich angeboten.

 

„Auch die University of Ghana hat sich zum Ziel gesetzt, Technologien effektiv und effizient zum Nutzen der Gesellschaft zu transferieren“, betonte Diana Adobea Owusu Antwi, Research Development Officer an der University of Ghana. An der noch jungen Universität steht das IP-Management für den Schutz der Forschenden und der Förderung von Innovationen. Dabei unterstützt die Universität vor allem inter- und transdisziplinäre Transferbemühungen etwa im Bereich der Klima- oder Malariaforschung.

 

Mungai Muturi, der als Incubation Manager bei den kenianischen Innovationszentrum iHub akademischen Innovatoren in ganz Afrika bei der Entwicklung ihrer forschungsbasierten Lösungen und Produkte hilft, fasste den Austausch zusammen: „Bewusstsein für geistiges Eigentum und für Schutzrechte zu schaffen, ist überall auf der Welt ein wichtiges Unterfangen. Heute haben wir aber auch gesehen, wie wichtig ein Austausch über die Ländergrenzen hinweg ist.“

 

Die Veranstaltung fand im Rahmen von TECHimpulse statt. TECHimpulse ist Teil des modularen Programms von TECH4Transition der KIT-Gründerschmiede.

Du Willst noch mehr sehen?

Weitere
BEITRÄGE