EXIST-Women Retreat: 2 Tage, die bewegten
12.05.2025
Emma Schmitt
Event
Wie entsteht aus einer Idee der Weg zur Gründung? Was braucht es, um als Frau im Gründungskontext nicht nur sichtbar zu werden, sondern auch gestärkt voranzugehen? Antworten auf diese Fragen gab es bei unserem EXIST-Women Retreat. In einer offenen, inspirierenden Atmosphäre kamen Stipendiatinnen aus der DeepTechHub-Region zusammen, um sich gegenseitig zu empowern, voneinander zu lernen und gemeinsam weiter zu wachsen.
EXIST-Women: Ein Förderprogramm mit Wirkung
Das Programm EXIST-Women richtet sich an gründungsinteressierte Frauen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland. Ziel ist es, Frauen frühzeitig auf ihrem Weg zur Gründung zu begleiten, ihnen Raum zur Entwicklung zu geben und sie mit einem Stipendium, Coachings und einem starken Netzwerk zu unterstützen.
Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird das EXIST-Women-Programm seit diesem Jahr umgesetzt – von der KIT-Gründerschmiede und der Initiative maKeIT, in Unterstützung mit dem DeepTechHub und dem EnTechnon. Der enge Austausch dieser Partner zeigt, wie wertvoll es ist, Ökosysteme zu vernetzen und Synergien zu schaffen – zum Vorteil der Gründerinnen, die von der Vielfalt an Perspektiven, Ressourcen und Erfahrungen profitieren.
2 Tage Retreat
Bei uns in Karlsruhe fand Anfang Mai das EXIST-Women Retreat statt, bei dem die Stipendiatinnen zusammenkamen, netzwerkten und gemeinsam an Themen mit Unterstützung von Expert*innen arbeiten konnten.
Tag 1 – Connection & Growth
Der erste Tag des Retreats stand ganz im Zeichen des Ankommens, Kennenlernens und gemeinsamen Wachsens. In interaktiven Workshops und Peer-Sessions ging es um Persönlichkeitsentwicklung, Selbstreflexion und die Frage, wie man als Gründerin den eigenen Weg definieren möchte. Besonders geschätzt wurde der geschützte Rahmen, der echte Gespräche auf Augenhöhe ermöglichte – viele Teilnehmerinnen sprachen von einem Safe Space, der zum Austausch auf einer tieferen Ebene einlud.
Tag 2 – Empowerment & Community
Der zweite Tag brachte neue Energie: Ob in Form von inspirierenden Geschichten erfolgreicher Gründerinnen, durch emotionale Gespräche oder in Formaten – der Fokus lag auf gegenseitiger Stärkung. Das Retreat war auch ein Ort für persönliche Geschichten, für Tränen der Rührung, für Kampfgeist und Visionen. Das Improtheater und die Yoga-Session kamen dabei besonders gut an – eine wertvolle Ergänzung, die man als Gründer*in so auch nicht jeden Tag erlebt.
Was bleibt? Verbindung, Energie und neue Formate
Was viele Teilnehmerinnen besonders berührt hat: Es ging nicht nur um Strategien und Geschäftsmodelle, sondern um sie selbst als Menschen. Das Retreat stellte Persönliches in den Mittelpunkt – und gerade dadurch entstand ein starkes, tragfähiges Netzwerk. Der Wunsch nach mehr Sichtbarkeit für weibliche Perspektiven in der Gründungslandschaft wurde deutlich geäußert: Formate, die Frauen und ihre Konzepte ins Rampenlicht stellen, sind gefragt – nicht nur als Inspiration, sondern als notwendiger Impuls für ein diverses und zukunftsfähiges Ökosystem.
Wir freuen uns, ein Teil davon zu sein – und auf alles, was aus diesen zwei Tagen noch entstehen wird.